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| Rezepte zum Dinkel |
Dinkelkuchen mit Äpfeln und Nüssen
250 g Butter, 200 g Rohrzucker, 1 Pkg. Vanillezucker, etwas Rum, 4 Eigelb, 250 g Dinkelmehl, 1 Pkg. Backpulver, 120 g geriebene Haselnüsse, 1 EL Kakao, 1 TL Zimt, 4 Eiweiß, 350 g säuerliche Äpfel, geschält und grob raspeln.
Backrohr auf 180°C vorheizen. Die Butter schaumig rühren, nach und nach Zucker, Vanillezucker, Rum und Dotter dazugeben. Mehl und Backpulver mit Nüssen, Kakao und Zimt vermischen und kurz unter die Buttermasse rühren. Eiweiß zu Schnee schlagen. Zuerst den Schnee und danach die geraspelten Äpfel vorsichtig unter die anderen Zutaten heben. Den Teig in eine befettete, bemehlte Gugelhupfform füllen und glatt streichen.
Ca. 35-40 Minuten backen. Gabelprobe machen, ob er durch ist. Dann aus dem Backrohr nehmen, kurz auskühlen lassen, aus der Form stürzen und Staubzucker darüber geben.
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Dinkel |
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Dinkel (Triticum spelta oder Triticum aestivum ssp. spelta) oder „Spelz“ (auch: Spelt, Fesen, Vesen oder „Schwabenkorn“) ist eine Getreideart und ein enger Verwandter des heutigen Weizens. Es gibt sehr viele Mischformen und Übergänge zwischen „modernem“ Weizen und Dinkel, weil beide in manchen Regionen gemeinsam angebaut und auch miteinander gekreuzt wurden.
Dinkel wird in jüngerer Zeit wieder verstärkt angebaut. Ertragsmäßig bleibt er zwar hinter dem Weizen zurück, er verträgt jedoch raueres Klima und ist resistenter gegen Krankheiten.
Dinkel war schon vor 15.000 Jahren als Kulturpflanze im südwestlichen Teil Asiens bekannt. In der Jungsteinzeit wurde Dinkel in Mittel- und Nordeuropa (vor allem im Alpenraum) angebaut, was archäologische Funde beweisen. Ab 1700 v. Chr. kam er in der heutigen Deutschschweiz vor. Im 18. Jahrhundert war Dinkel ein wichtiges Handelsgetreide. Pilgerväter (christliche Wanderer) nahmen ihn als haltbare Frucht überallhin mit, daher ist er heute weltweit verbreitet. Aus früheren Zeiten stammt die Tradition (wohl ausgelöst durch mehrere Missernten hintereinander), dass ein Teil des Dinkels schon vor der eigentlichen Reife (noch grün) geerntet wurde, um wenigstens über den Winter zu kommen. Dieses unreife Getreide war aber nicht lagerfähig, weshalb es gedarrt, das heißt getrocknet wurde. Dieses Grünkern genannte Getreide ist aber nicht backfähig. Es wird zu Suppen oder Grünkernküchle verarbeitet.
Quelle: Wikipedia
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