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Portulak
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Rezepte zum Portulak

Portulak
Die jungen Blätter vom Portulak kann man als Salat zubereiten bzw. zum Blattsalat geben. Junge Portulakblätter sind etwas scharf, kühlend und sehr vitaminreich. Portulak hat auch eine leicht abführende und harntreibende Wirkung.

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Rezeptesammlung
Portulak
 

Der Portulak ist eine einjährige, krautige, sukkulente Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 30, bei kultivierten Formen auch bis 40 cm erreicht. Sie verzweigt von der Basis und darüber mit niederliegenden und aufstrebenden Trieben. Die Sprosse haben einen Durchmesser von etwa 5 mm, sie sind grün und können, wie die Blätter, bei sonnigem Stand purpurn überhaucht sein. Die sonst frischgrünen, sukkulenten Blätter sind 1 bis 3 cm lang, bis 1,5 cm breit und stumpf spatelförmig.
Der Portulak wird seit mehreren tausend Jahren zur Ernährung genutzt, ist aber, wie viele Wildgemüse, in der Neuzeit in Vergessenheit geraten. Als Heilpflanze taucht der Portulak bereits in einer alten babylonischen Schrift aus dem achten vorchristlichen Jahrhundert auf, die die Pflanzen des Heilkräutergartens des Königs Marduk-Apla-Iddina II., (des biblischen Merodach-Baladan) aufzählt. Tabernaemontanus empfiehlt 1588 in seinem New Kreuterbuch Portulak gegen den "Sod im Magen" und hält auch fest, dass der "Saft im Mund gehalten machet die wackelhafftige Zähne wiederum fest stehen."
Junge Blätter schmecken leicht säuerlich, salzig und nussartig, ältere Blätter werden dagegen bitter. Die Blütenknospen können ähnlich wie Kapern genutzt werden.
Die Pflanzen enthalten größere Mengen von Vitamin C und Omega-3-Fettsäuren sowie kleinere Mengen der Vitamine A, B und E, der Mineralstoffe und Spurenelemente Magnesium, Calcium, Kalium und Eisen, Zink sowie Alkaloide, Flavonoide, Cumarine, Saponine, Glutaminsäure, Oxalsäure, das Sterin β-Sitosterol und eine schleimige Substanz (Mucilago). Zur Erhaltung der Inhaltsstoffe, insbesondere der Vitamine, werden junge Zweige und abgepflückte Blätter und am besten frisch geerntet und klein geschnitten in Salaten und Topfenzubereitungen verwendet. Sollen die Blätter gegart verwendet werden, reicht es, sie kurz zu blanchieren oder in Butter zu dünsten.
Quelle: Wikipedia