| Übersäuerung ... |
| Brigitte Lebesmühlbacher |
7.11.2008 |
Übersäuerung, eines der häufigsten Gesundheitsrisiken von heute, ist wie nie zuvor ein aktuelles Thema. Wissenschaftliche Untersuchungen unterstreichen die schockierende Feststellung, dass etwa acht von zehn Menschen hierzulande ein gestörtes Säure-Basen-Gleichgewicht haben, also übersäuert sind. Dazu gehören auch immer mehr Kinder, die durch falsche Ernährung – zu süß, zu fett, zu viel – nicht nur übergewichtig werden, sondern ihre Basendepots aufbrauchen und schon als Jugendliche derart übersäuert sind, dass sie damit einer Vielzahl von Krankheiten Einlass gewähren. Falsche Ernährung und unsere heutigen Essgewohnheiten können als Hauptursachen für die schleichende Übersäuerung angesehen werden.
Bei einem chronischen Mangel an Säure-neutralisierende Substanzen wie Mineralstoffen und Spurenelementen übersäuert der Organismus. Eine der Lösungen des Körpers, das Schlimmste abzuwenden (die Übersäuerung des Blutes) besteht darin, säurehaltige Substanzen aus dem Blutkreislauf zu entfernen und in scheinbar weniger empfindliche Bereiche des Bindegewebes als Schlacken zu deponieren. Dort sollen sie vorübergehend lagern, bis sie durch eine Basenflut wieder ausgeschwemmt werden. In einem übersäuerten Organismus wird die Deponie meist zum Endlager, Schlacken verhärten und führen zu Durchblutungsstörungen und bilden die Basis für viele Krankheiten. Um einer Übersäuerung des Körpers vorzubeugen und entgegen zu wirken, empfiehlt sich eine Ernährung mit sehr viel Gemüse, da sich dieses bei der Verdauung basen-bildend verhält. Langsam und sorgfältig produziert, liefert das Gemüse einen hohen Anteil an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Hervorzuheben sind im Speziellen die Gurke und der schwarze Rettich, die aussergewöhnlich basisch wirken.
Mit der wöchentlichen Belieferung von frischem, naturnah produziertem Gemüse sind Sie auf einem guten Weg, einen entscheidenden Beitrag zur Erhaltung Ihrer Gesundheit zu leisten.
Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit,
Brigitte und Michael Lebesmühlbacher |
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| die Sicht des Gefäßchirurgen ... |
| Dr. Edgar Raschenberger |
19.9.2008 |
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Dr. Edgar Raschenberger |
Nährstoffe in frischem Gemüse aus naturnahem Anbau – die Sicht des Gefäßchirurgen
Gefäßchirurgen sind Installateure. Sie reparieren Blutbahnen und befreien sie von Kalk und Wandablagerungen. Die Arterienverkalkung ist die bekannteste Alterungserscheinung und Hauptursache der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Herzinfarkt, Schlaganfall und Durchblutungsstörungen der Beine sind die häufigen Komplikationen, die durch entsprechenden Lebensstil weit in die Zukunft geschoben werden könnten. Neben Stress und Zigarettenrauchen sind es vor allem die Essgewohnheiten, die über erhöhte Blutfette, Cholesterin, Harnsäure und die Zuckerkrankheit ihre Spuren an den Gefäßwänden hinterlassen. Das können Sie beeinflussen, denn Sie haben die Salzkammergut Gemüsekiste.
Gemüse, Kräuter und Obst beinhalten wertvolle Vitamine, Spurenelemente und Sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide, Bioflavonoide, Polyphenole oder Saponine, denen die Wissenschaft seit erst wenigen Jahren Wirkmechanismen nachsagt, die den Verkalkungsprozess an den Arterien hemmen.
Viel Omega-3-Fettsäuren (Lachs, Hering, Makrele, Kabeljau) blockieren zusätzlich die krankmachende Wirkung von Schweinefett (Fleisch, Wurstwaren) und unterstützen ebenfalls die Schutzfunktion, weswegen viele Gefäß-Patienten Omega-3-Kapseln als Nahrungsergänzung bekommen (wir essen in unseren Breiten viel zu wenig Fisch). Tun Sie alles, um die Alterung der Gefäßwände hinauszuschieben und essen Sie Gemüse, Gemüse, Gemüse ... dann können Sie das Fleisch, die Wurst und den Käse mit mehr Überzeugung genießen.
Ihr Dr.med.univ. Edgar Raschenberger
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| Bunt ist g'sund ... |
| Dr. Edgar Raschenberger |
25.7.2008 |
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Bunt ist g‘sund!
Sie bekommen wöchentlich aus den traumhaften Gemüsesorten eine Vielzahl an lebensnotwendigen Nährstoffen. Das klingt einfach, doch den wenigsten Menschen ist derzeit noch bekannt, welche Wirkungen diese Substanzen auf unseren Organismus haben. Viele denken auch gerade mal an Vorbeugung oder Verhinderung von Krankheiten, doch da steckt noch viel mehr dahinter.
Sie sogenannten Mikronährstoffe, dererlei es geschätzte 20.000 gibt (eines davon ist z.B. Vitamin C), haben vielfältigsten Einfluss auf unsere Regulationssysteme. Gesundheit heißt perfekte Regulation - und dazu hat die Natur über Milliarden Jahre vorgearbeitet.
Sehen Sie sich die Gemüsesorten an, sie haben die verschiedensten Farben und alle Farben haben über die Jahrmillionen ihre Bedeutung gewonnen, sie haben ihre Aufgabe zu erfüllen. So kennen Sie Knoblauch (weiß) mit seinem wertvollen sekundären Pflanzeninhaltsstoff Allicin.
Man sagt ihm nach, die Gefäßwände der Arterien weich und geschmeidig zu halten. Ähnliche Wirkung hat Lycopin, wie es in den Tomaten (rot) anzutreffen ist und darüber hinaus Schutz gegen die Tumorentstehung bietet. Am bekanntesten sind wohl die orangen Gemüsesorten für ihren Carotinoidgehalt. Man kennt derzeit ca. 600 verschiedene Carotinoide, die Sehkraft, Haut- und Schleimhautschutz vor Tumoren und Gefäßwandschutz vor Arteriosklerose garantieren. Es zählt neben Vitamin C und E sowie Selen zu den stärksten Antioxidanzien (Schutz vor freien Radikalen). Gelber Paprika und grüner Paprika beinhalten sehr viel Vitamin C und hinter der violetten Farbe der Melanzani oder des Radicchio sind entzündungshemmende und immunstärkende Polyphenole zu entdecken.
Also denken Sie immer daran: Die Farbenpracht der Salzkammergut Gemüsekiste bringt Ihnen die Gesundheit ins Haus.
Bis zum nächsten Mal,
Ihr Dr.med.univ. Edgar Raschenberger
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| Sie haben recht ... |
| Dr. Edgar Raschenberger |
20.6.2008 |
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Sie haben wirklich recht! Sie haben die richtige Entscheidung getroffen. Nach längerer Zeit melde ich mich wieder bei Ihnen zu Wort - und das mit ganzer Überzeugung und mit viel Begeisterung über all die vielen Ereignisse in den letzten Monaten rund um die Salzkammergut Gemüsekiste.
Ernährung ist ein Teil Ihrer Gesundheit. Wirklich in guter Gesundheit zu leben bedeutet, in vielen Bereichen sein Leben zu optimieren. Gesundheit ist eine Form von ganzheitlicher Fitness, die es gilt zu trainieren. Aus dem Sport kennen wir bereits, wie wichtig die Zufuhr bestimmter Nährstoffe für das Erreichen außergewöhnlicher Leistungen ist, doch auch im täglichen Leben von Hausfrau, Handwerker, Lehrer, Arzt oder Manager müssen Körper, Geist und Seele manchmal außergewöhnliches vollbringen. Viele Menschen glauben heute noch, der gute Geschmack und die Kalorien alleine würden über die Qualität eines Lebensmittels und seinen Leistungswert entscheiden, doch da liegen sie heute meist weit daneben. Hinter gutem Geschmack von Menschenhand veränderter Nahrungsmittel - da gehören Getränke genau so dazu (!) - verbergen sich zum größten Teil nährstoffarme Kalorienbomben, die für die stetige durchschnittliche Zunahme der Fettleibigkeit in den hoch zivilisierten Ländern der Welt sorgen.
Zurück zur Natur! So lautet mein Appell. Die Natur hat Millionen von Jahre an der Optimierung der Kost für den Menschen „gearbeitet“, davor sollten wir zu aller erst unseren Respekt zeigen. Sie hat die besten Nährstoffe entwickelt, dass Tier und Mensch über Erdzeitalter hinweg ohne Arzt und Apotheker überleben konnten - wenn auch unter ganz anderen Bedingungen wie heute. Dennoch, die Chancen für ein Überleben mit der Natur sind mit Sicherheit größer als ohne!
Mit der Salzkammergut Gemüsekiste haben wir ein naturnahes Produkt, wie es seit Jahrzehnten in diesem Ausmaß nicht mehr zu bekommen war: Einerseits erfolgt Bodenbewirtung, Auswahl von Saatgut, Anbau, Pflege, Ernte, Lagerzeit und Frische nach höchsten qualitativen Kriterien und andererseits stehen doch Woche für Woche Mengen für einen beträchtlichen Anteil der Salzkammergut Bevölkerung zur Verfügung - schätzen Sie sich glücklich, Sie sind einer dieser Nutznießer.
Für dieses Mal wünsche ich Ihnen nicht nur guten Appetit, sondern auch viel Erfolg für die Optimierung Ihrer Gesundheit, denn: Wo viel Gesundheit, dort hat Krankheit keinen Platz.
Ihr
Dr.med.univ. Edgar Raschenberger
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| Wildkräuter - der Start in den Frühling ... |
| Michael Lebesmühlbacher |
17.4.2008 |
Wir haben jetzt eine Phase hinter uns, wo wir über lange Zeit sehr wenige frische Lebensmittel zur Verfügung hatten. Der Körper braucht dringend Vitalstoffe um Leistung zu erbringen, d.h. unser Körper ist jetzt sehr ausgezehrt, sofern man sich nicht mit „natürlichen Nahrungsergänzungen“ versorgt hat. Verwenden Sie die enorme Kraft, die von der Natur jetzt beim „Anschieben“ der Wildkräuter entsteht. Die Brennessel, die Königin der Kräuter, reinigt das Blut und beinhaltet sämtliche Minerale. Wenn Sie die oberen Blätter verwenden und diese fein schneiden, haben Sie auch kein Problem mit der Ameisensäure. Dazu nehmen Sie die jungen Triebe vom Giersch (Erdholler), der der Übersäuerung durch unsere Fehlernährung extrem entgegen wirkt, das Gänseblümchen und die Vogelmiere als wertvolle Vitamin C Lieferanten, und Löwenzahnblätter, damit Leber, Galle und Blut den notwendigen „Frühjahrsputz“ erleben.
Diese Mischung gehackt, mit Petersilie und Schnittlauch in die Marinade oder aufs Butterbrot mit Radieschen, das schmeckt und erhält Ihre Gesundheit!
Brigitte, Michael & Anna Lebesmühlbacher
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| Brennessel |
Erdholler | Giersch |
Löwenzahn |
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zum Vergrößern auf das Bild klicken |
| Vogelmiere | Hühnerdarm |
Gänseblümchen |
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| Ballaststoffe ... |
| Michael Lebesmühlbacher |
9.8.2007 |
Ich möchte Ihnen Wissenswertes über ganz wichtige Bestandteile von Gemüsepflanzen näherbringen. Ein Teil dieser vielen Inhaltsstoffe sind die Ballaststoffe, auch Rohfaserverbindungen genannt. Das Grundgerüst von Pflanzen besteht aus diesen Verbindungen, sie sind rein mechanisch dafür verantwortlich, dass so eine Gemüsepflanze steht und nicht umfällt, man könnte sagen, sie bilden die Architektur, das Aussehen, die Stabilität.
Der wesentliche Sinn ist aber, dass diese Ballaststoffe durch den Magen, Dünndarm in den Dickdarm wandern und dort befindet sich die Darmflora, ein Sammelsurium aus vielen verschiedenen Bakterien. Diese benötigen unbedingt als Ernährungsgrundlage genau diese Rohfasern. Geht es den Darmbakterien gut, weil wir viel Gemüse, Kräuter, Obst und Vollkorn essen, dann helfen diese die Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente aus dem Nahrungsbrei besser aufzuspalten. Sind die Darmbakterien schlecht genährt können diese Vitalstoffe nur zum Teil resorbiert werden. Hat der Körper zuwenig Vitalstoffe wird er krank, beginnend an der schwächsten Stelle. Bitte seien Sie sich bewußt, dass in Fertiggerichten, minderwertigen Nudeln, Brot (mit ausgemahlenem Mehl produziert), Säften usw. genau diese wichtigen Ballaststoffe fehlen.
Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit,
Brigitte und Michael Lebesmühlbacher |
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| Aufbewahrung von Gemüse ... |
| Michael Lebesmühlbacher |
21.6.2007 |
Einige von Ihnen haben uns gebeten, nochmals einige Tipps zu den verschiedenen Lagermöglichkeiten von Gemüsesorten zu geben.
Kresse, Vogerlsalat und Blattspinat erhalten Sie in einem Plastiksackerl. Bitte herausnehmen, evtl. kurz durchwaschen, im feuchten Zustand in eine Dose. Radies und Bundkarotten bleiben knackig, wenn das Laub entfernt wird. Danach geben Sie die Wurzelkörper in einen Behälter oder einen Plastikbeutel. Je weniger Luft zukommt, umso weniger kann Feuchtigkeit von der Frucht an die Umgebungsluft abgegeben werden. Außerdem befindet sich in der Luft Sauerstoff und dieser bewirkt eine Oxidation. Um dieser entgegenzuwirken, benötigt die Pflanze Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Pflanzenbegleitstoffe, die uns Menschen wiederum als Vitalstoffe abgehen. Bei Karfiol und Brokkoli jedoch sollte man die Umblätter belassen, sie bewirken noch Tage nach der Ernte eine Produktion von Vitamin C in den Fruchtkörper hinein. Grundsätzlich ist eine kühle und feuchte Lagerung gut, Blattsalat hält am Besten im Gemüsefach Ihres Kühlschrankes. Sollte dieser zu groß sein, entfernen Sie bitte die Außenblätter und verwenden Sie eine Frischhaltefolie. Kräuter lagern bestens feucht in einer Folie oder in einem Glas Wasser.
Achtung: Tomaten und Melonen verlieren ihren guten Geschmack bei einer Kühltemperatur unter 8° C, leider für immer! Meist sind nicht, wie oft behauptet, die Sorten verantwortlich für die Geschmacklosigkeit, sondern falscher Umgang mit den Tomaten bei Transport und Lagerung.
Kartoffeln halten am besten in einer Box, kühl und dunkel gelagert. Ich persönlich verwende dafür Styroporschachteln, wo früher Aquarien transportiert wurden.
Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit,
Brigitte und Michael Lebesmühlbacher |
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Der Winter ist angebrochen ... |
| Dr. Edgar Raschenberger |
14.12.2006 |
„Der Winter - die vitaminarme Zeit ist angebrochen!“
Oder doch nicht?
Viele sehen den Winter als die Jahreszeit der Erkrankungen, der Verkühlungen, jene Zeit, in der durch mangelnde Nährstoffzufuhr die Abwehrkraft des Organismus der Menschen zu gering ist und Schnupfen, Husten, Heiserkeit und Halsweh ihre Daseinsberechtigung fristen dürfen.
Doch nicht jeder sieht die Zusammenhänge so: Wo Gesundheit herrscht, findet Krankheit keinen Platz. Und wo die Nährstoffzufuhr, das Bewegungspensum und das Erreichen der persönlichen Lebensziele in Ballance stehen, wird Gesundheit dominieren. Lagergemüse leistet dazu einen unschätzbaren Beitrag, da viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenbegleitstoffe - sogenannte Mikronährstoffe - in Mengen enthalten sind, wie wir sie nicht erahnen würden. Viele Defizite können damit erfolgreich ausgeglichen werden, wenn auch nicht alle. Regelmäßiger Verzehr von frischem Gemüse unterstützt aber tausende Stoffwechselvorgänge in Leber, Muskel, Bindegewebe, Gehirn, Nervenfasern, an Gefäßwänden und Zellmembranen und verleihen unserer Individualität ihren Schutz gegen die Umwelt, Widerstandsfähigkeit gegen physikalische, chemische, biologische und psychische Angriffe.
„Gesundheit ist kein Geschenk, sondern eine Aufgabe!“, so die Worte von Pfarrer Kneipp (1895) - als Bezieher der Salzkammergut Gemüsekiste mit Sicherheit ein Appell, der bei den Abonnenten der Winterkiste sicher angekommen sein dürfte.
Ich wünsche Ihnen einen gesunden Appetit in einer gesunden Zukunft mit gesunder Kost und gesunden Gedanken.
Dr. med. univ. Edgar Raschenberger
Facharzt für Gefäßchirurgie
Ein Arzt für Salutogenese - Gesundeit fördern statt Krankheit heilen
> Mehr zu gesunder Ernährung
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| Dr. Edgar Raschenberger |
18.5.2006 |
Gesundheit und Krankheit stehen in einem ständigen Wettstreit. Wenn wir auch wissen, dass es eine Vielzahl an Krankheiten gibt, so kennen wir doch bisher nur eine Gesundheit! In anderen Kulturen (z.B. dem indischen Sanskrit) beschreiben die Menschen viele Gesundheiten - könnten wir nicht von einer ernährungsbedingten Gesundheit sprechen?
Die Produkte der Salzkammergut Gemüsekiste machen einen Vorstoss in eine bewusste Ernährung mit Mikronährstoffen möglich. Waren es bisher immer Geschmack und Menge, die als Beurteilungskriterium für eine Mahlzeit herangezogen wurden, so spricht man heute von intelligenter Ernährung, wenn der Gehalt an Vitaminen, Spurenelementen, sekundären Pflanzenbegleitstoffen, Mineralstoffen und Ballaststoffen hoch und der Gehalt der Energieträger niedrig ist. Die Energieträger, auch Makronährstoffe bezeichnet, tragen maßgeblich zum Geschmack bei, allerdings vielfach zu Gunsten von übermäßigen Kalorien. Deshalb ist es notwendig, bei den Makronährstoffen auf komplexe Kohlenhydrate und hochwertige Fettverbindungen zurückzugreifen. Die komplexen Zuckerverbindungen liefert uns die Natur besonders in Getreide, Früchten, Salaten und Gemüsesorten, sie werden im Darm nach Bedarf aufgeschlüsselt und heben den Insulinspiegel nur langsam (glykämischer Index). Im Gegensatz dazu fördern einfache Zucker, wie sie im weißen Mehl, Kristallzucker, braunen Zucker, in all den Süßspeisen, in Konservierungsprodukten und in unzähligen Getränken vorkommen, Fettleibigkeit, Zuckerkrankheit, Herz- und Gefäßkrankheiten. Auch das Angebot an hochwertigen Eiweiß- sowie Fettverbindungen verdanken wir vielen pflanzlichen Produkten aus der Gemüsekiste.
Gesunde Ernährung aus gesundem Anbau auf gesundem Boden in gesunder Umgebung fördert die Gesundheit der Menschen. Sie mindert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Tumoren, chronisch-entzündliche Krankheiten und Allergien.
Ich wünsche Ihnen einen gesunden Appetit in einer gesunden Zukunft mit gesunder Kost,
Dr. med. univ. Edgar Raschenberger
Facharzt für Gefäßchirurgie
Ein Arzt für Salutogenese - Gesundeit fördern statt Krankheit heilen
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